Kapitel 5
Die Gleichgültigkeit des Himmels
Original
天地不仁,以万物为刍狗;圣人不仁,以百姓为刍狗。
天地之间,其犹橐籥乎?虚而不屈,动而愈出。
多言数穷,不如守中。
天地之间,其犹橐籥乎?虚而不屈,动而愈出。
多言数穷,不如守中。
Übersetzung
Himmel und Erde sind nicht gütig; sie behandeln alle Dinge wie Strohhunde. Der Weise ist nicht gütig; er behandelt die Menschen wie Strohhunde. Der Raum zwischen Himmel und Erde gleicht einem Blasebalg: leer und doch unerschöpflich, bewegt er sich und gibt immer mehr. Viel reden führt zur Erschöpfung; besser ist es, in der Mitte zu verweilen.
Tiefe Reflexion
Worum geht es in diesem Kapitel?
Dieses Kapitel lehrt, dass die Natur und der Weise keine parteiische Güte kennen, sondern alles mit gleicher Distanz behandeln. Die Leere zwischen Himmel und Erde ist kreativ, während viele Worte nur ermüden.
Was hat das mit mir zu tun?
Es zeigt mir, dass ich nicht erwarten sollte, dass das Leben mich bevorzugt. Stattdessen kann ich innere Ruhe bewahren und unnötiges Gerede vermeiden.
Was soll ich heute tun?
Heute verzichte ich auf überflüssige Gespräche und verbringe zehn Minuten in Stille, um meinen Geist zu klären.
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Meine Reflexion
Was inspiriert dich an diesem Kapitel? Wie wirst du es anwenden?